Viele Einsteiger fühlen sich zu stark aromatisierten Tabaken („Heavy Aromatics") hingezogen, die nach Süßigkeiten oder Kuchen duften – doch genau das ist oft der Beginn eines Albtraums für Anfänger. Ich rate dringend davon ab.
Warum stark aromatisierte Tabake „Zungenbrennen" verursachen
Stark aromatisierte Tabake enthalten oft große Mengen an Zucker pfeifen und zigarren Feuchthaltemitteln (wie Propylenglykol), um die Aromen zu binden. Dadurch ist der eigentliche Tabak extrem feucht, lässt sich schwer entzünden und neigt dazu, ständig auszugehen. Anfänger neigen dazu, kräftig und schnell zu ziehen – wie bei einer Zigarette –, um die Pfeife am Brennen zu halten. Diese Zugtechnik, die an einen Blasebalg erinnert, verwandelt die Feuchtigkeit im Tabak sofort in sehr heißen Dampf. Beim sogenannten „Zungenbrennen" (oder „Tongue Bite") handelt es sich nicht um eine chemische Reizung, sondern schlicht darum, dass die Zunge durch den heißen Dampf regelrecht verbrüht wird.

